Mesopotamien, Keilschrift, Genozid an den Jesiden/Eziden…

Elif Shafaks Buch „Am Himmel die Flüsse“ thematisiert es alles. Die Autorin verknüpft Handlungsstränge von einem jungen Mann im 19. Jhd. in London mit dem antiken Mesopotamien, mit einer Doktorandin im heutigen London und einem jesidischen Mädchen 2014 im Irak. Das Buch liest sich durchweg spannend und macht Lust darauf, auf einmal Keilschrift zu lernen und Assyrologie zu studieren. Alle Handlungsstränge sind durch das Motiv des Wassers durch die Geschichte und über die Distanz miteinander verbunden. Neben der spannenden historischen Vergangenheit des antiken Mesopotamiens und dem Umgang mit Überresten und Kulturgütern aus dieser Zeit, die heutzutage zum Großteil in europäischen Museen zu finden sind, macht die Autorin auch auf die Situation der Jesiden/Eziden im heutigen Irak aufmerksam. Der Massenmord, der seit 2014 durch den IS verübt wird, wird hierzulande kaum thematisiert und ist vielen Personen gar nicht bekannt – und das, obwohl in Deutschland mit mehr als 200.000 Anhängern eine der größten jesidischen Gemeinden weltweit vertreten ist.

Das Buch hat mich dazu motiviert, mein fehlendes Wissen in diesem Bereich deutlich auszubessern und mit offeneren Augen die Geschehnisse dieser sehr spannenden und sehr traditionsreichen Religion zu verfolgen.

Mein persönliches Rating: 5/5

spannend, lehrreich, relevant, liest sich gut, macht Lust auf mehr

Moin.

Hier sollte als Einleitung für meinen Blog eine AI-generierte Gesellschaftskritik stehen. Stellt sich heraus, dass ChatGPT dafür leider nicht nutzbar ist: „Als AI-Modell vermeide ich es, politische Parteinahme oder Sarkasmus in meinen Antworten zu zeigen, um neutral und respektvoll gegenüber allen politischen Meinungen und Überzeugungen zu sein.“ – schade.

Dann muss es also ein neutral formulierter Beitrag über das aktuelle Weltgeschehen werden:

Das Weltgeschehen scheint oft überwältigend und entmutigend zu sein. Täglich werden wir mit Nachrichten über Kriege, Konflikte, Naturkatastrophen und politische Skandale konfrontiert. Aber trotz all dieser negativen Schlagzeilen gibt es auch viele positive Entwicklungen, die oft untergehen.

Generische Aussagen, was war auch anderes von einer künstlichen Intelligenz zu erwarten 😉

Natürlich gibt es noch viel zu tun, um die großen Herausforderungen der Welt zu bewältigen. Aber anstatt uns von den negativen Schlagzeilen entmutigen zu lassen, sollten wir uns auf die Fortschritte konzentrieren und uns auf die Zukunft konzentrieren. Denn nur durch Zusammenarbeit und Engagement können wir die Welt zu einem besseren Ort machen.

Yay, aber diese künstliche Intelligenz hat mich heute mehr dazu motiviert, etwas Positives für die Welt zu tun, als alle Menschen in meinem Umfeld. Wer hätte das gedacht, vielleicht schaffen wir es ja noch zum Weltfrieden.

In diesem Sinne: let’s fetz and rocknroll.